Zum mittlerweile 3. Treff der «Young Ladies», junger Frauen im Transportbereich, kamen unter Moderation durch Monika Erb und Ramona Felder mit Unterstützung durch Urs Gerber, CEO von Volvo Schweiz, rund 65 weibliche Nachwuchs-Talente, wie auch erfahrene Logistikerinnen an der transport.ch zusammen.
M.Erb, S.Krummen, M.Walser (v.l.n.r.)
Da der Treff unter dem Vorzeichen der Organisation durch Volvo stand, war das schwedische «Hej» zur Begrüssung obligat. Das Thema der Nachhaltigkeit wurde zwar vorangeschickt, aber natürlich ging es um die in jüngeren Jahren nicht nur im kaufmännischen Bereich vorangeschrittene Präsenz der Frauen im technischen Bereich. Volvo hat bereits eine Kampagne gestartet, um seine Attraktivität als Arbeitgeber zu demonstrieren und gleichzeitig die Talentsuche voranzutreiben.

Urs Gerber bekräftigte, dass endlich Schluss sein müsse mit der Benachteiligung der Frau, indem sie oft das Nachsehen habe, weil sie als Nachteil gegenüber männlichen Bewerbern um Jobs «eben schwanger» werden könne. «Wir können doch die Frauen nicht deshalb bestrafen», so Gerber.

Das Thema betrifft natürlich nicht nur Volvo selbst. So hatte die Schweizer Managerin Monika Walser, langjährige Chefin des Möbelherstellers de Sede Gelegenheit, ihre fulminante Laufbahn, die zahlreiche Stationen vom Kleiderhersteller Cassiopeia bis hin zu Sunrise und Swissgrid markierten, für die Anwesenden zu umreissen. Monika Walser riet den aufmerksam Zuhörenden, sich auch immer wieder auf sich selbst zu besinnen.
Nachhaltigkeit pflegen
Als Vorbild brillierte schliesslich auch Alina Knüsel, die im Bereich der Automobil-Mechantroniker nach den Swiss Skills sogar auf europäischer Ebene eine Goldmedaille bei den Berufsmeisterschaften errungen hat.
Noch das ein oder andere Fragezeichen
In einer Gesprächsrunde auf dem Podium mit Monika Erb, Sabine Krummen und Monika Walser bedauerte Sabine Krummen, Leiterin der Nachhaltigkeit bei Krummen Kerzers, dass trotz Energiewende hin zur Elektromobilität immer noch herkömmliche Antriebsarten aus Kostengründen bevorzugt würden. «Eigentlich müsste doch das bessere Produkt auch einen Kostenvorteil haben». Und das sei nun mal dasjenige mit der besseren Nachhaltigkeit.

















